Archiv für März 2011

Polenta mit Gemüsetopf

Gestern gab es in der Soliküche Rapunzelsalat mit Gurken, Polenta mit Gemüse-Topf und als Nachtisch Tofu-Banane-Orangen-Quark.

Polenta

Polenta – ein aus Maisgrieß hergestellter Brei – war früher als Arme-Leute-Essen weit verbreitet. Heute ist sie ein typisches Element der norditalienischen Küche und wird auch in einigen Regionen Österreichs, Frankreichs und des Balkans sehr geschätzt. Dort wird sie in vielen Variationen verwendet. Meist wird sie sehr dick gekocht und dann in Scheiben geschnitten. Die traditionelle Herstellung von Polenta ist sehr mühsam. Sie wird aber inzwischen auch oft als cremiger Brei zubereitet und es gibt sie im Supermarkt auch vorgegart, was den Zeitaufwand erheblich reduziert.
Sie kann, ähnlich wie Nudeln, mit allem kombiniert werden was eure Fantasie hergibt. Auch als Grundlage für Süßspeisen, ohne Salz und mit etwas Zucker, ist sie superlecker!

Für 4 Personen:

200 g Maisgrieß
1 L Wasser
Salz
einige Tomaten

Den Maisgrieß in Wasser mit etwas Salz aufkochen lassen. Ziehen lassen. Hierzu bitte die Packungsbeilage beachten. Normale Polenta muss mindestens 45 Minuten ziehen, vorgegarte nur 5-15 Minuten. Dabei fleißig rühren! Falls sich trotzdem Klumpen bilden, kann ein Pürierstab oder ein Mixer die rettende Lösung sein. Wir haben zum Schluss geviertelte Tomaten untergerührt. Lecker!
Jetzt noch eine Soße oder Gemüsekreation zubereiten. Wir entschieden uns gestern für einen

Bohnen-Gemüse-Topf

1-2 Zwiebeln
1-4 Zehen Knoblauch
1 Möhre
1 Zucchini oder etwas Gemüse der Saison
1 Dose Mais
1 Dose Tomaten oder frische Tomaten
1-2 Dosen Kidneybohnen
Tomatenmark
Wasser
etwas Spinat
Oliven
Salz
Pfeffer
Basilikum, Oregano, Thymian
Bratöl
Olivenöl

Zwiebeln in Öl anbraten, nach einiger Zeit Möhren dazugeben, weiteres Gemüse noch später dazugeben. Tomaten dazugeben. Mais und Bohnen erst in einem Sieb abtropfen lassen und auch immer rein damit. Spinat und Knoblauch und Tomatenmark unterrühren. Etwas Wasser (wieviel ist vom Tomatenmark abhängig). Noch etwas köcheln lassen. Die Konsistenz sollte mehr oder weniger soßig sein. Je nach Wunsch mehr Wasser oder mehr Tomatenmark dazugeben. Zum Schluss Oliven (eventuell halbiert) unterrühren und mit Salz, Gewürzen, Kräutern und Olivenöl abschmecken.

Einfacher Schokokuchen

Das Rezept für den köstlich-fluffig-saftigen Schokokuchen von heute stammt aus Vegan lecker lecker!, um die Quellenangaben und Fußnoten nicht zu vergessen ;) Dieser Kuchen lässt sich auch ganz gut ohne einen elektrischen Handrührer zubereiten. Die Menge lässt sich, wie wir heute bewiesen haben, locker verzehnfachen. Ihr benötigt:

Für den Teig:
200g Vollkornmehl
200g weißes Mehl
4 Teelöffel Backpulver
40 g Kakao
250 g Zucker
250 ml Pflanzenöl (am besten möglichst geschmacksneutral, z.B. Sonnenblumenöl)
350 ml Wasser
1 TL Vanillezucker (oder etwas echte Vanille)

Für die Glasur:
100 g Zartbitterschokolade
50 g Margarine

Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker, Vanillezucker) gut mischen. Der Kakao sollte keine Klümpchen bilden. Öl und Wasser hinzufügen, alles gut verrühren, zügig in eine gefettete Springform füllen und etwa 40 Minuten bei 180°C backen.
(Bei doppelten Rezept könnt ihr auch ein Blech mit einigermaßen hohen Rand verwenden)

Den Kuchen abkühlen lassen. Schokolade und Margarine im Wasserbad schmelzen lassen und verrühren. Dann auf dem Kuchen verteilen. Ihr könnt den Kuchen, so wie wir heute, noch mit Bananenscheiben verzieren. Auch Mandelscheiben, Kokosflocken etcetera sind bestimmt lecker.