Archiv für Juli 2012

Chickpea Gravy und Trifle

Hallo!
Das war’s jetzt erstmal, ab sofort macht die Soliküche einen wohlverdienten Urlaub! Ab September geht es dann wieder weiter.
Wir hoffen, dass euch unser letztes Menü geschmeckt hat – hier nochmal eine Übersicht inklusive ein paar Rezepte.

* Kartoffelstampf
* Punkrock Chickpea Gravy (Sauce aus Kichererbsen)
* Geschmortes Ratatouille-Gemüse
* Blattsalat mit Cocktailtomaten, kleinen Gürkchen und Pilzen
* Pussyriot-Soli-Trifle (Schichtdessert aus Krümeln, Pudding und Obst)

Kartoffelstampf, Chickpea Gravy, Ratatouille-Gemüse und Salat

Punkrock Chickpea Gravy

Das Rezept für das Punkrock Chickpea Gravy stammt aus dem Buch Vegan with a Vengeance, ihr findet es auch hier:

Zutaten (für 4-6 Personen):
30 g (3 EL) Weißmehl
475 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel (geviertelt und in dünne Scheiben geschnitten)
2 TL Senfkörner
3 Knoblauchzehen (fein gehackt)
1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
2 Prisen gemahlener Kreuzkümmel
2 Prisen Paprikapulver
je 1 Prise getrockneter Rosmarin, Thymian, Oregano, Koriander
3 EL Sojasauce
Saft von 1 Zitrone (vorsichtig abschmecken!)
Hefeflocken
evtl. Wasser

In einer Schüssel das Mehl mit den 475 ml Wasser verrühren, bis sich das Mehl gut aufgelöst hat. In einer großen Pfanne die Zwiebel und Senfkörner im Olivenöl anschwitzen bis die Zwiebeln braun und die Senfkörner geröstet sind. Den Knoblauch zugeben und für weitere 2 Minuten anbraten. Die Kichererbsen zugeben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Sie müssen nicht zu einem Brei zermatscht werden, es reicht, wenn jede leicht aufgebrochen ist, und wenn ein paar ganz bleiben, ist’s auch okay. Die Kräuter, Gewürze, Sojasauce und Zitronensaft zugeben. Am Boden der Pfanne kratzen, damit nichts anbrennt, dann die Hitze reduzieren und die Mehlmischung über die Kichererbesen gießen. Immer weiter rühren, bis die Masse eindickt. Dann die Hefeflocken unterrühren. Wenn die Sauce zu pampig und fest ist, noch etwas Wasser zugeben und gut verrühren. Bis zum Servieren warmstellen.

Pussyriot-Soli Trifle

Der Nachtisch war ein Schichtdessert aus einer Schicht Krümeln, einer Schicht Vanillepudding und einer Schicht Melone und Trauben.
So haben wir’s gemacht:

Zutaten für 2 riesige Bleche (ca. 150 Portionen):
1 Packung Cornflakes
1 Packung Vollkornflakes
2 Packungen Haferfleks (Kölln)
1 Packung Karamellkekse
8 Liter Sojamilch
600 g Maisstärke
14 Päckchen Vanillezucker
Rohzucker
2 Wassermelonen
1 Kiste grüne Trauben

Die Flakes und Kekse mit den Händen zu kleinen Stückchen zerkrümeln. Krümel und Fleks auf dem Boden des Bleches verteilen. Der Boden sollte so 1 bis 2 cm hoch bedeckt sein. Dann die Sojamilch im Topf erhitzen und in der Zwischenzeit in einer Schüssel die Stärke mit dem Vanillezucker verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Mit Zucker nach Geschmack süßen. Sobald die Sojamilch kocht, die Stärkemischung mit dem Schneebesen unterrühren, gut rühren! und noch kurz aufblubbern lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Pudding auf den Krümeln verteilen. Abkühlen lassen.
Die Trauben waschen und von den Zweigen zupfen. Die Wassermelone in fingerdicke Scheiben schneiden und mit Ausstechförmchen Sterne etc. ausstechen. Die Melonenstückchen auf dem Pudding verteilen und die Lücken mit Trauben auffüllen. Voilá!

Statt Trauben und Melone geht natürlich auch jedes andere Obst: Erdbeeren, Blaubeeren, whatever.

Pommersause

Hallo, die letzten Wochen waren kulinarische Highlights. Am letzten Dienstag im Juli und den ganzen August macht die vegane Soliküche eine kreative Pause.

>> Sommerpause vom einschließlich 31. Juli bis 28. August.

Morgen noch und dann wieder ab September also. Haut rein und bis dann!

3-Gänge-Menü mit Livemusik

Gestern gab es im voll gefüllten Ballsaal feinstes Essen in drei Gängen:

* Tomatige Suppe aus Hülsenfrüchten mit Yofuhäubchen und frischen Sprossen
* Flammkuchen mal anders – mit Zwiebeln, Räuchertofu, Brokkoli und Äpfeln unter Hefeschmelz
* Milchreis mit frischen Blaubeeren und Nektarinenstückchen

Dazu spielten Anke und Konny (Leute von Revolte Springen) und Alex mit Akkordeon, Gitarre und Geige auf und kündigten ein Konzert an:

Im Kabale gibt es Mittwoch, 18.7. ab 20 Uhr Straßenmusik vom Feinsten!

Monsters schreiben:
„Anke, Konny und Alex spielen mit Akkordeon, Posaune und Cello Straßenmusik. Während Konny auch als Solokünstler schon mal Göttingen bereist hat, ist Anke in den letzten Jahren vor allem mit den Früchten des Zorns und Revolte Springen unterwegs gewesen. Wer die einzelnen Komponenten kennt, ahnt vielleicht, was der Abend bringt, alle anderen sollten sich auf politische Musik mit Herz, Witz und Fantasie einstellen. Anwesenheit ist dringend empfohlen!“

links:
Konny: „http://www.turgutz.de“
Revolte Springen: „http://www.revolte-springen.de“

vegane Keesesoße

Das Menü vom letzten Dienstag:

* Zucchinisuppe mit Baguette, dazu Cocktailtomaten und Sellerierohkost
* Überbackener Blumenkohl mit veganer Keesesoße
* Pellkartoffeln
* Obstsalat mit Trauben, Kiwi, Melone und Ananas

Und hier gibt’s das Rezept für die schmackofatz leckere Keesesoße, super zum Überbacken wie Hefeschmelz, aber etwas anders:

* 3 EL Hefeflocken
* 1 gehäufter EL Weizenmehl
* 3/4 TL Salz
* 1 TL Paprikapulver, edelsüß
* ein ganz bisschen gemahlener Kümmel
* 65 g Sojajoghurt, natur
* 65 ml Soja- oder Hafersahne
* 130 ml Sojamilch
* 25 g Margarine
* 1 TL Senf, mittelscharf
* 1-2 gepresste Knoblauchzehen (nach Geschmack)

In einem kleinen Topf zuerst die trockenen Zutaten verrühren, anschließend die restlichen Zutaten unterrühren.
Alles kurz aufkochen, fertig.

Für größere Mengen die Mengenangaben nach Gefühl und Geschmack anpassen.

Symposium für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung in Kassel

Vom 13-15. Juli findet in Kassel ein internationales Symposium des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) statt. Kritnet schreibt:
„Wir sind ein internationaler Zusammenschluss von Antira-Aktivist*innen, linken Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Während in dieser Zeit in Kassel die Kunstausstellung dOCUMENTA 13 stattfindet, wollen wir einen Ort schaffen, an dem Aktivismus, Wissenschaft und Kunst keine einzelnen Disziplinen mehr sind, sondern zusammentreffen und zusammenagieren. Dazu kommen Leute aus Algerien, der Türkei, den USA oder Nicaragua, um ihre Kämpfe und Initiativen vorzustellen und voneinander und miteinander zu lernen.“

Weitere Infos zum Programm und der Anmeldung findet ihr unter „kritnet.org“.

Die Soliküche unterstützt die Veranstaltung mit veganem Essen. Wenn du uns dabei helfen möchtest, melde dich bei uns!