Archiv der Kategorie 'Nachtisch'

The best Bananenkuchen

Der leckere Banana Cream Pie wurde nach Inspiration durch Vegan Dad gemacht. Geht flott, braucht nix Ausgefallenes und gefällt sogar denen, die gar keine Bananen mögen. Der Aufbau ist modular, was viele Variationen erlaubt: Der Teig wird vorgebacken, darauf kommt Vanillepudding, Bananenscheiben, wieder Pudding und oben drauf Sa(h)ne. Viel Spaß!

Teig
(Mürbeteig für eine Springform von 24-26 cm Durchmesser)
200 g Mehl
100 g Margarine
2 EL Sojamilch
40 g Zucker
1 Riegel Blockschokolade, gerieben/geraspelt (nicht in den Teig, sondern nach dem Backen drauf)

Puddingcreme
500 ml Sojamilch
1 Pkg Vanillepuddingpulver
2-3 EL Zucker
0.5-1 TL Agar-Agar

Bananenschicht
3-4 Bananen, je nach Größe
1-2 EL Zitronen- oder anderer säuerlicher Saft

Sahne
ca 200 ml aufschlagbare Sojasahne (zB Soyatoo, wenn’s die wieder zu kaufen gibt)

Für den Teig die Margarine mit Zucker und Fett schaumig rühren. Das Mehl untermischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Eine Springform damit auskleiden und den Teig am Rand ca. 4 cm hochziehen. Bei etwa 180°C für ca. 12 min backen (soll nicht dunkel werden). Den gebackenen, noch warmen Kuchen mit der geriebenen Schokolade bestreuen (schmilzt dann gut).

Für den Pudding 400 ml Milch erhitzen (vorher 3-4 EL abnehmen und mit Puddingpulver und Zucker verrühren). Wenn die Milch kocht das Pudding-Zucker-Milchgemisch einrühren und den Pudding bei ständigem Rühren 1-2 min durchkochen. Die restlichen 100 ml der Sojamilch mit dem Agar-Agar aufkochen (in die kalte Sojamilch einrühren, aufkochen und ca. 1 min sprudelnd kochen). Dann die Agar-Mischung (bevor sie auskühlt und fest wird!) in den Puddig rühren.

Eine Hälfte des Puddings auf den schokolierten Boden geben und verteilen. Darauf die in Scheiben geschnittenen und mit Saft vermischten Bananen geben, dann den restlichen Pudding. Etwas auskühlen lassen (zB wenn er schon kühl ist über Nacht in den Kühlschrank, zieht gut durch) und dann die geschlagene Sahne drauf. Wer keine Soyatoo findet kann auch andere Sojasahne mit Agar-Agar aufkochen, dann wird’s immerhin fest.

Leckere Variationsmöglichkeiten: Etwas Erdnussbutter in den Teig (zB 30 g Erdnussbutter und 70 g Margarine); einen Teil der aufschlagbaren Sahne durch Kokosmilch ersezten..

Streuselkuchen

Auf dem Antifee letztes Wochenende haben wir einen Kuchen- und Infostand betrieben. Vielen Dank nochmal an alle die Kuchen gebacken haben, Schichten übernommen haben oder sonst irgendwie geholfen haben! Danke Danke Danke!

Unter den unglaublich vielen verschiedenen tollen Kuchen, Muffins, Hefeschnecken, Berliner etc. befanden sich auch zwei Streuselkuchen. Hier das Rezept zum Nachmachen:

Schoko-Aprikosen-Streuselkuchen:

Teig:
300 g Mehl
1 Würfel Hefe
130 mL Sojamilch (warm!)
50 g Zucker
50 g weiche Margarine
1 Pr. Salz

Streusel:
400 g Mehl
50 g Kakao
200 g Margarine
250 g Zucker

Außerdem:
1-2 Gläser Aprikosenmarmelade oder frisches Obst

Die Sojamilch sollte unbedingt zimmer – handwarm sein. Am Besten vorher leicht erwärmen. Aber vorsicht, nicht mehr als auf 40 Grad erwärmen. Auch die Margarine lasst ihr am besten etwa eine halbe Stunde lang stehen, so dass sie schön weich und warm ist.
Ich benutze am liebsten Frischhefe, ihr könnt aber natürlich auch Trockenhefe nehmen. Hierzu Packung beachten. Manche Trockenhefe muss angerührt werden, andere nicht. Alle Zutaten zu einem schönen gleichmäßigen Teig verkneten. Dann in einer Schüssel mit sauberen Geschirrtuch drüber an einem warmen (!) Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Vorsicht dass der Teig nicht aus der Schüssel flieht, also am Besten eine große nehmen. =) Ihr solltet so lange warten, bis der Teig sein Volumen deutlich vergrößert hat und schön weich und fluffig ist.

Zutaten zu Streuseln verarbeiten. Ich mache das immer eher nach Gefühl, also evtl. von irgendeiner Zutat noch mehr hinzufügen.
Teig (wenn er fertig ist) auf mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Dann Aprikosenmarmelade (oder frisches Obst) auf dem Teig streichen. Zum Schluss die Streusel darüber bröseln und ab in den Ofen damit. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen.

Mohn-Streuselkuchen

Teig wie oben.

Streusel:
450 g Mehl
200 g Margarine
250 g Zucker
etwas Vanille

Mohnbelag:
250 g Mohn
130 g Zucker
500 mL Soja-Drink
80 g Grieß
80 g Margarine
1 EL geriebene Zitronenschale

Teig und Streusel wie oben beschrieben zubereiten. Wenn ihr einen Mixer habt, könnt ihr den Mohn etwas damit zerkleinern. Dann in einem kleinen Topf alle Zutaten aufkochen, so dass eine zähflüssige Masser entsteht. Etwas abkühlen lassen. Mohnbelag über Teig streichen und Streusel darüber. Ca. 30 Minuten bei 180 Grad.

Natürlich sind hier unzählige Variationen möglich. Viel Spaß beim ausprobieren und genießen!

Frühstücksbrei

Dies ist das rekonstruierte Rezept für den Frühstücksbrei vom Brunch. Man kann die Mengen nach Geschmack variieren oder etwas ganz rauslassen.

Äpfel
Rhabarber
Bananen
Sojamilch
Haferflocken

Äpfel und Rhabarber kleinschneiden und mit etwas Wasser kochen bis es zu einem Mus wird. Sojamilch und Bananen dazugeben und alles pürieren. Haferflocken einrühren und nochmals aufkochen.

Mango-Lassi

Lassi, ein indisches Joghurt-Getränk, ist eine ideale Komponente für ein scharfes indisches Menü. Der realtiv hohe Fettgehalt sorgt dafür, dass die brennende Schärfe gemildert wird. Aber auch als Nachtisch oder auch einfach so finde ich es immer wieder lecker, und es ist natürlich immer viel zu wenig davon da. Lassi gibt es in süß und in salzig und es gibt unzählige Varianten. Sehr beliebt ist Mango-Lassi.

Meist püriere ich dafür eine reife Mango oder wenn das gerade nicht da ist Mango aus dem Glas und verrühre sie dann mit Soja-Joghurt (ich empfehle Sojade natur), Wasser (oder Soja-Drink) und eventuell etwas Zucker (wenn die Mango doch nicht so süß war). Je nachdem was euch schmeckt und was gerade im Haus ist kann das Lassi mit Zitronensaft, etwas Salz, frischen Ingwer, Safran, Kardamom, Zimt, Nelken, frischer Pfefferminze (zum garnieren) und vielen mehr abgeschmeckt werden. Oder auch nicht.

Für alle, die nicht sicher sind, wie das Endergebnis sein soll, oder keine Lust auf lustiges Mengenraten haben empfehle ich dieses Grundrezept.

1 Becher (400-500mL) Soja-Joghurt
400-500 mL Wasser (200-250 mL wenn ihr es dicker und süßer mögt)
1 reife Mango
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Salz
etwas Zucker (nur wenn es noch nicht süß genug ist)

Wie gesagt, es gibt da unzählige Variationen. Probiert es aus und schmeckt es so ab, dass ihr es lecker findet.

Viel Spaß dabei und guten Appetit!

Waffeln

für ca. 10 Waffeln
4 Tl Backpulver
2,5 Tassen Mehl
1 Tl Salz
3 Tassen Sojamilch
4 Tl geschmacksneutrales Öl
4 Tl Zucker
1 TL abgeriebene Zitronenschale

alle trockenen Zutaten vermischen, Öl und Sojamilch unterrühren – fertig
(natürlich noch ins Waffeleisen damit)