Archiv der Kategorie 'Mahlzeit'

3-Gänge-Menü mit Livemusik

Gestern gab es im voll gefüllten Ballsaal feinstes Essen in drei Gängen:

* Tomatige Suppe aus Hülsenfrüchten mit Yofuhäubchen und frischen Sprossen
* Flammkuchen mal anders – mit Zwiebeln, Räuchertofu, Brokkoli und Äpfeln unter Hefeschmelz
* Milchreis mit frischen Blaubeeren und Nektarinenstückchen

Dazu spielten Anke und Konny (Leute von Revolte Springen) und Alex mit Akkordeon, Gitarre und Geige auf und kündigten ein Konzert an:

Im Kabale gibt es Mittwoch, 18.7. ab 20 Uhr Straßenmusik vom Feinsten!

Monsters schreiben:
„Anke, Konny und Alex spielen mit Akkordeon, Posaune und Cello Straßenmusik. Während Konny auch als Solokünstler schon mal Göttingen bereist hat, ist Anke in den letzten Jahren vor allem mit den Früchten des Zorns und Revolte Springen unterwegs gewesen. Wer die einzelnen Komponenten kennt, ahnt vielleicht, was der Abend bringt, alle anderen sollten sich auf politische Musik mit Herz, Witz und Fantasie einstellen. Anwesenheit ist dringend empfohlen!“

links:
Konny: „http://www.turgutz.de“
Revolte Springen: „http://www.revolte-springen.de“

vegane Keesesoße

Das Menü vom letzten Dienstag:

* Zucchinisuppe mit Baguette, dazu Cocktailtomaten und Sellerierohkost
* Überbackener Blumenkohl mit veganer Keesesoße
* Pellkartoffeln
* Obstsalat mit Trauben, Kiwi, Melone und Ananas

Und hier gibt’s das Rezept für die schmackofatz leckere Keesesoße, super zum Überbacken wie Hefeschmelz, aber etwas anders:

* 3 EL Hefeflocken
* 1 gehäufter EL Weizenmehl
* 3/4 TL Salz
* 1 TL Paprikapulver, edelsüß
* ein ganz bisschen gemahlener Kümmel
* 65 g Sojajoghurt, natur
* 65 ml Soja- oder Hafersahne
* 130 ml Sojamilch
* 25 g Margarine
* 1 TL Senf, mittelscharf
* 1-2 gepresste Knoblauchzehen (nach Geschmack)

In einem kleinen Topf zuerst die trockenen Zutaten verrühren, anschließend die restlichen Zutaten unterrühren.
Alles kurz aufkochen, fertig.

Für größere Mengen die Mengenangaben nach Gefühl und Geschmack anpassen.

gemüse geschnitten gebraten

Am Dienstag gab es ein erstaunlich leckeres Gemüse, das zunächst häufig für Kartoffel gehalten wurde. Es war allerdings schwarzer Rettich, in Scheiben geschnitten, in Salzwasser vorgekocht und dann mit einigen Tomaten, Pfeffer, Salz, Paprikagewürz und Curry gebrutzelt. Einfach und lecker.

Gemüsereis – Erdnuss-Sauce – Tempura – Trifle

Unser gestriger Schmaus bestand aus:

Gemüsereis

Reis (zB Basmati) wird gekocht: Doppelt so viel leicht gesalzenes Wasser aufkochen, wie Reis benötigt wird (zB bei 3 Tassen Reis 6 Tassen Wasser). Den Reis ins kochende Wasser geben, wieder aufkochen lassen und dann den Topf vom Herd nehmen (der Reis quillt nach und saugt dabei das Wasser auf).

Unsere Gemüsemischung bestand aus Zwiebeln (gewürfelt), Möhren (gestückelt) und Weißkohl (gestreifelt), die wir mit Knoblauch (gepresst) und Ingwer (gerieben) gedünstet haben. Gewürzt wurde mit etwas Chilisauce, gemahlenem Kreuzkümmel, etwas Salz und Sojasauce.

Das Gemüse mit dem Reis vermischen und ggf. nachwürzen. Im kleinen Maßstab kann der Reis natürlich auch noch angebraten werden!

Ernuss-Sauce

Das grobe Rezept geht so: Ernussbutter (mit oder ohne Stückchen) und Kokosmilch erwärmen, ein bisschen Sojasauce und nach Geschmack Chilisauce dazu – fertig is‘.
Wer’s genauer haben will, kann zB im grünen Kochbuch (Vegan lecker lecker!) nachgucken, oder manchmal steht’s auch auf Kokosmilch- oder Erdnussbutter-Packungen.

Tempura

Auch das genaue Tempura-Rezept steht im grünen Kochbuch (Vegan lecker lecker!).
Tempura ist die japanische Variante von in Teig frittiertem Gemüse. Wir haben das Maismehl aus dem lecker lecker!-Rezept durch Kichererbsenmehl ersetzt, deshalb war unser Gemüse eher schon die indische Variante, Pakora.

Trifle

Trifle gab’s schonmal – diesmal hatten wir reinen Vanillepudding, frisches Obst, sowie eine Kombination aus Dinkelpops und Crumbleteig.
Crumble-Brösel gehen so: 1 Teil Margarine, 1 Teil Zucker und 2-3 Teile Mehl/Kokosflocken/Haferflocken [in beliebigem Verhältnis] zu einem nichtklebenden Teig kneten, auf ein mit Backpapier belegtes Blech flocken-bröseln und backen, bis die Brösel hell-goldbraun sind.
Das Backblech kann dann gleich als Grundlage benutzt werden: Das Obst auf die gebackenen Brösel geben, evtl. etwas Saft drübergießen, dann den Pudding, ein bisschen Verzierung wer will – fertich!

Wir wollen hier keine Schleichwerbung für’s Kochbuch machen (auch wenn wir damit sehr zufrieden sind). Erstens finden wir es aber nur fair, die Rezepte hier nicht einfach abzuschreiben, und zweitens ist der hinter dem Kochbuch stehende Verlag (compassion media) in unseren Augen ’ne gute Sache. Wer sich für das Kochbuch interessiert: Es ist nicht teuer, und ihr könnt es über uns bekommen.

Great Balls of Fire auf Penne in Spinat-Mais-Sahne-Soße

Spinat-Mais-Sahne-Soße

spinatnudeln

(in der Hoffnung, dass ich die Zutaten in etwa richtig runter gerechnet habe):
125g Blattspinat
1/4 Dose Mais
250ml Sojamilch
150ml Soja/Hafersahne
1 große Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100g Tofu
1 EL Stärke
1 TL Mehl
Olivenöl
viel Salz, Pfeffer
etwas Muskatnuss, Brühe, Paprika
wenig Thymian
weniger Rosmarin

Den Tofu quetschen und mit gepresstem Knoblauch ein wenig ziehen lassen. Währenddessen Zwiebeln kleinschneiden und in Olivenöl glasig braten. Tofu hinzugeben und gemeinsam anbraten. Danach das Mehl zugeben nochmal kurz anbraten. Stärke in Sojamilch lösen und zusammen mit der Sahne langsam unterrühren, sodass sich keine Klumpen bilden. Blattspinat und Mais dazugeben. Alles aufkochen und mit den Gewürzen abschmecken.

Great Balls of Fire

In der Zwischenzeit wurden am besten bereits Penne gekocht und auch die Great Balls of Fire zubereitet. Wobei in den Balls heute noch Linsen mit drin waren. Guten Appetit!