Essen fällt aus!

Leider muss am Dienstag, dem 10.02. die Soliküche ausfallen.
Nächsten Dienstag (17.02.) gibt es dann aber wieder wie gewohnt um 20Uhr leckere vegane Pampe zuessen!
Ausserdem gibt es am 17.02. einen Infotisch zum Dorfgarten – Solidarische Landwirtschaft Hebenshausen.

Weihnachtspause

Am 16.12. kochen wir dieses Jahr zum letzten Mal, dann ist Weihnachtspause. Am 6.1. geht es dann wieder los.

PGP-Workshop und Brunch

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Kundgebung, Widerstand und Soli-Küche: Dienstag, 18.11.14, 18:45 Uhr, Stadthalle

Soliküche unterwegs!

Wir sind Dienstag den 18. abweichend ab 7 bei der Stadthalle vor Ort, um die antimilitaristische Perspektive (amip) zu unterstützen. Hier der Ankündigungstext:

Sie spielen uns das Lied vom Tod
Bundeswehr-Konzert in der Stadthalle

Das Heeresmusikkorps Kassel (ehem. HMK2) hat am Dienstag, 18.11.14, um 20:00 Uhr in der Göttinger Stadthalle einen Propaganda-Einsatz. Das Konzert wird erneut vom Göttinger Tageblatt im Rahmen der Wohltätigkeitsreihe „Keiner soll einsam sein“ ausgerichtet. Aus den Einnahmen dieser und anderer Spendenaktionen wird u.a. am 24.12. ein Offenes Weihnachtsfest in der Stadthalle ausgerichtet. Stationiert ist das HMK in Kassel, seit 2013 untersteht es dem Zentrum Militärmusik der Bundeswehr in Bonn. Im Einsatzfall unterstützen die SoldatInnen die kämpfenden Truppen im Sanitätsdienst.

Aufgabe des HMK ist es traditionell, u.a. die Verbindung zwischen Bevölkerung und Bundeswehr zu fördern und um Unterstützung des Kriegshandwerks zu werben. Das neue Großmachtstreben Deutschlands soll eine schwungvolle Begleitmusik bekommen. Politische und wirtschaftliche Eliten fordern immer unverblümter ein aggressives weltweites Vorgehen des Militärs zur Durchsetzung nationaler ökonomischer Interessen. Währenddessen hat sich die Bundeswehr schon längst in zahlreichen Kriegseinsätzen als Interventionsarmee erprobt. Gemeinsam mit NATO-Partnern wurden und werden die Einflusssphären in Osteuropa sowie im sogen. Nahen und Mittleren Osten ausgedehnt, im Zuge der EU-Außenpolitik soll die sogen. Eurosphäre auch weite Teile Afrikas umfassen.

Die Auftritte des HMK in Göttingen haben eine jahrzehntelange Tradition. In den letzten Jahren wurden sie von antimilitaristischen Protesten begleitet: Störungen während des Konzerts, Farbanschläge auf die Bundeswehrbusse und die Verkaufsstelle des GT, Auseinandersetzungen mit den KonzertbesucherInnen, wiederholte Die-In als Blockade des Stadthalleneingangs. In öffentlichen Debatten gab es auch pragmatische Hinweise, z.B. dass allein die durch Steuergelder finanzierten jährlichen Soldkosten des HMK von vielleicht 1,5 Mio. € direkt sozialen Projekten zufließen könnten. Bisher hält das GT an einer Einladung des HMK fest. Das soll sich nun ändern.

Krieg beginnt auch hier! Kommt zahlreich und setzt ein deutliches Zeichen gegen Kriegslogik und die immer weitere Militarisierung unserer Gesellschaft! Die SoldatInnen reisen bereits ca. eineinhalb Stunden früher mit Bussen an und nehmen den Nebeneingang, die Bundeswehr-SympathisantInnen wollen beim Haupteingang in die Stadthalle. Seid kreativ und entschlossen! Pöbeln, beschmieren, blockieren ? dezentrale Aktion!

Bundeswehr-Propaganda stören
Rüstungsexporte stoppen
Für die Auflösung von Militär und Nation
Für praktische Solidarität ? Keine_r soll einsam sein

Kundgebung, Widerstand und Soli-Küche: Dienstag, 18.11.14, 18:45 Uhr, Stadthalle.
Einlass für das Konzert der Bundeswehr ist um 19:00 Uhr, Konzertbeginn um 20:00 Uhr.

10.6. Podiumsdiskussion im ZHG: (Menschen)Rechte für Tiere?

MenschenrechtefürTiere

Das Institut für Politikwissenschaft veranstaltet am 10.6. eine Podiumsdiskussion, die vielversprechend klingt. Um 18:15 Uhr im ZHG, Hörsaal 105. Aus dem Ankündigungstext dazu:

„Schimpansen stellen Antrag auf Freilassung.“ – So lautete Ende 2013 eine Schlagzeile in zahlreichen US-Medien, als Anwälte des „Nonhuman Rights Project“ bei drei New Yorker Gerichten gleich mehrere Anträge (sog. Habeas-Corpus-Anträge) auf Freilassung unrechtmäßiger Gefangener stellten. Ganz bewusst versuchten die Anwälte über das Instrument des Habeas-Corpus-Antrags den Rechtsstatus von Schimpansen dem von Menschen anzugleichen – auf dem Weg hin zu „Menschenrechten für Tiere….“ – ein erster Schritt, der später auf weitere Tiere erstreckt werden soll, denen ebenfalls hohe kognitive Fähigkeiten zugesprochen werden, wie Elefanten und Wale. Dies ist indes keine Geschichte isolierter Tierschützer, sondern Teil einer immer stärker werdenden – weltweiten – Debatte.

Nachdem immer neue, immer beeindruckendere Erkenntnisse über die kognitiven und sozialen Fähigkeiten von Tieren erforscht und publiziert werden, stellt sich zunehmend die Frage, was den Menschen noch von (zumindest ausgewählten) Tieren unterscheidet. Welche Begründung gibt es dafür, dass diese Tiere nicht mit dem gleichen Respekt und der gleichen Würde behandelt werden wie Menschen? Sollte man die Menschenrechte nicht auch jenen Tieren zugestehen, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht so nahe stehen? Schimpansen beispielsweise jagen mit selbst gefertigten Speeren, haben die Fähigkeit, sich mit medizinisch wirksamen Kräutern zu behandeln, und gehen soziale Beziehungen ein. Aber: Kann man Tieren tatsächlich ein Recht auf individuelle Freiheit oder Eigentum zusprechen? Was wären die Folgen? Und wie sollten Tiere diese Rechte überhaupt geltend machen?

Wir wollen darüber mit zwei Experten diskutieren, die die derzeitige öffentliche Debatte „(Menschen-) Rechte für Tiere“ mit ihren Beiträgen prägen und mitgestalten: Dr. Friederike Schmitz, Philosophin und Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität in Berlin. Sie ist Herausgeberin des Sammelbandes „Tierethik: Grundlagentexte“ (Suhrkamp-Verlag). Ihr Gesprächspartner ist Prof. Dr. Peter Kunzmann, Akademischer Rat an der Universität Jena am Lehrstuhl für Angewandte Ethik, der Menschenrechte für Tiere dezidiert ablehnt. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Andreas Jahn, Redakteur bei der Zeitschrift „Gehirn und Geist“.
Beginn: 10.06.2014, 18:15 Uhr
Ende: 10.06.2014 , 20:00 Uhr
Ort: Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 105